Europa hat viel zu bieten

Die Spanische Politik

Der Euromarkt Spanien funktioniert politisch auf der Grundlage einer parlamentarischen Erbmonarchie, mit der Hauptstadt Madrid. Durch die Lage im Südwesten wird die iberische Halbinsel umschlossen, was für die Wirtschaft ein wichtiger Ausgangspunkt ist. Politisch unterteilt man in 17 verschiedenen Regionen, von denen jede einzelne eigenstaatlich agiert, ähnlich wie man es aus Deutschland kennt. Insgesamt 50 Provinzen sorgen dafür, dass viele verschiedene Aufgabenbereiche provinzintern durchgeführt werden können, mit lediglich Ceuta oder Melilla als Provinzen, welche unabhängig sind.

Legislative, Exekutive und Judikative

Es gibt die Legislative, Exekutive und auch Judikative, wobei die Exekutive vom Ministerpräsidenten und dessen Kabinett durchgeführt wird und der König die Exekutive ernennt. Die Legislative unterliegt dem Parlament, welches aus einem Senat und einem Abgeordnetenhaus besteht. Lokale Parlamente werden in diesem Zusammenhang vom Volk gewählt, wobei die Sitze im Abgeordnetenhaus aller vier Jahren vom Volk gewählt werden und der Senat durch die lokalen Parlamente bestimmt wird.
Das Parlament selbst kann vom König aufgelöst werden, wodurch der König Einfluss auf die Legislative aber auch Exekutive hat. Lediglich die Judikative ist unabhängig und besteht aus dem obersten Gerichtshof, den obersten Fachgerichten oder dem Generalrat der rechtsprechenden Gewalt. Dieser Generalrat wählt die Richter für den obersten Gerichtshof, aber auch die Fachgerichte, wodurch ein in sich demokratisches Verhältnis entsteht, welches dennoch auf eine Monarchie aufbaut.

Die EU und Spanien

Durch einen Mitgliedschaft in der Europäischen Union seit den Jahren 1987 sind verschiedene Beziehungen zu Nordafrika aber auch Lateinamerika möglich. Durch die gewichtige Rolle Spaniens in der EU und die Übernahme des EU Ratspräsidentschaftsplatzes ist der Einfluss entsprechend groß. Im Jahre 2009 wurde der “Vertrag von Lissabon” ins Leben gerufen, um der Europäischen Union in Bezug auf die Ratspräsidentenschaft dienlich zu sein. Neben einem Haushaltsentwurf und neuen finanziellen Möglichkeiten stammen viele Ideen von Spanien, bei denen es darum geht, die Balkanländer aber auch die Politik zur Europäischen Nachbarortschaften auszuweiten, um die EU zu erweitern. Vor allem Diskussionen in Bezug auf Asyl, Einwanderern oder Visapolitik stehen in diesem Zusammenhang im Vordergrund.

Die Währung in Spanien

Seit dem Jahre 1999 übernimmt Spanien den Euro aus der EU. Vor dieser Zeit arbeitete man mit Peseten, wobei heutzutage noch häufig von dieser Währung gesprochen wird. Dennoch führte die Einführung des Euros dazu, dass man auf europäischer Ebene flexibler und sinnvoller Wirtschaft betreiben kann. Durch den großen Einfluss, den Spanien auf das europäische Parlament hat und die Arbeiten in Bezug auf die Außenpolitik sowie die finanziellen Entwürfe für Schwellenländer, die dazu führen könnten, dass sich die EU erweitert, hat sich Spanien einen grundlegenden Platz im europäischen Gefüge verdient.

Das Bruttoinlandprodukt

Das Bruttoinlandprodukt setzt sich in Spanien zu 68 % aus Dienstleistungen, 20 % aus der Industrie, 9 % aus der Bauwirtschaft und 3 % aus der Landwirtschaft zusammen. International betrachtet besitzt Spanien die zwölftgrößte Volkswirtschaft auf globaler Ebene. Weiterhin sind Zahlen zu verzeichnen, aus denen hervorgeht, dass das Bruttoinlandsprodukt wachsen wird. Pro Kopf kann man derzeit 32.000 $ zusprechen, was sich in der Währung des Euro ähnlich verhält. Durch den Wohlstand, den außenpolitischen Einsatz und der funktionierenden Wirtschaft zählt sich Spanien zu den Ländern, die weltweit als stabil und einnahmenstark gelten.

Image: Eisenhans – Fotolia

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