Griechenland im Allgemeinen
Griechenland besitzt eine Republik und ist einer der Staaten, die direkt am Mittelmeer liegen. Athen gilt als die Hauptstadt, wobei der komplette Staat in Mazedonien, die Türkei aber auch Bulgarien angrenzt. Durch die griechische Revolution entstand der griechische Staat, welcher in den Londonern Protokollen Anerkennung fand, wobei seit 1981 Griechenland teil der Europäischen Union ist. Die Fläche beträgt 132.000 km2 bei einer Einwohnerzahl von 11,3 Millionen Menschen. Dies ergeben umgerechnet 84,6 Einwohner pro Quadratkilometer, wodurch man von einer gemäßigten Bevölkerungsdichte sprechen kann. Das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner beläuft sich auf 20.450 e und beschreibt Griechenland als ein Land, welches im Wohlstand lebt. Durch die erarbeitete Unabhängigkeit gilt Griechenland als eines der Länder, die sich auf eigenen Beinen hochstemmten und wirtschaftlich stabilisieren konnten.
Die Wirtschaft in Griechenland
Die größte Aufgabe für Griechenland bestand immer darin, von den landwirtschaftlichen Aspekten wegzukommen und eine moderne und nach Dienstleistung orientierte Wirtschaft aufzubauen, die sich den Anforderungen dieser Zeit anpassen kann. 1970 wurden diesbezüglich verschiedene Reformen erlassen, was zur Aufgabe dieses Staates in die europäische Gemeinschaft im Jahre 1981 führte. Durch diese Indikation war es möglich, am Geschehen der europäischen Industrienationen teilzuhaben, was die Wirtschaft deutlich stärkte. Die Folge waren zusätzlich eine Ausweitung und Verbesserung der Infrastruktur aber auch Events, mit denen sich Griechenland beweisen wollte, wobei als bestes Beispiel die olympischen Spiele im Jahre 2004 zu nennen sind. Dennoch musste eine wachsende Staatsverschuldung erkannt werden, die im Endeffekt dazu führte, dass auch dieser Beitritt seinen Preis hatte.
Die Finanzkrise in Griechenland
Aufgrund der Finanzkrise, welche sich weltweit bemerkbar machte, musste auch Griechenland darunter leiden. So stiegen die Zahlen der Arbeitslosen und gleichzeitig wurden die Löhne immer niedriger. Der Binnenmarkt wurde instabil, was automatisch dazu drängte das Exportverhalten zu steigern und die Produktionskosten weiterhin zu senken. Allein im Jahre 2010 stieg der gesamte Export um 35 %. Dieser Trend setzt sich kontinuierlich fort, wobei man festhalten sollte, dass die Importe deutlich über dem Export liegen. Ursachen, die im Endeffekt dazu führten, dass Griechenland zu kämpfen hatte sind zum einen eine Schattenwirtschaft, die durchgeführt wurde aber auch Steuerhinterziehung, mit der man eine Möglichkeit suchte Geld einzusparen. Durch die geringen Kontrolle, und die Tatsache, dass jedes Unternehmen nur schlecht durchleuchtet wird führte diese Ausnutzung dazu, dass nahezu 40 % des kompletten Bruttoinlandproduktes unter dieser illegalen Wirtschaft zu leiden hatten. Die Folgen war ersichtlich und die Überwachungsmaßnahmen wurden intensiviert, wobei zeitgleich ein Ausgleich stattfinden sollte, durch den das Anheben der Mehrwertsteuer prozentual auf 21 % stattfand, mit dem Ziel, dass man jedes Jahr nahezu 5 Milliarden e versuchte einzusparen. Derzeit finden weiterhin Diskussionen statt, die sich darauf beziehen, dass man die Mehrwertsteuer kontinuierlich anhebt. Aufgrund dieser verschiedenen Ereignisse lässt sich absehen, dass es entsprechend schwierig ist, in diesen finanziellen Verhältnissen gegen die Finanzkrise anzukommen. Gerade durch die Steuerhinterziehung und die betriebene Schattenwirtschaft wurde viel Geld am Staat vorbeigeschmuggelt, was dazu führte, dass sich die wirtschaftliche Lage nicht stabilisieren konnte. Gleichzeitig führte der Beitritt in die EU dazu, dass man die eigene Wirtschaft ankurbeln musste, indem man die Infrastruktur ausbaute und mit einer Organisierung begann, was mit Sicherheit zur Folge hatte, dass Griechenland wirtschaftlich stabiler wurde aber dennoch dazu führte, dass eine hohe Verschuldung stattfand.
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