Europa hat viel zu bieten

Frankreich als Staat

Ein Blick auf LyonGrundlegend gilt Frankreich als ein westlich gelegenes demokratisches einheitsstaatliches Land, welches von Deutschland, Monaco, Spanien, Luxemburg aber auch der Nordsee begrenzt wird. Viele Kolonialgebiete wie die Karibik, Südamerika, Küstenregionen von Nordamerika aber auch Bereiche in Brasilien führten dazu, dass die französische Sprache in diesen Gebieten gesprochen wurde. Ebenso gilt Frankreich als ein fest integrierter Teil der EU. Die Fläche beträgt insgesamt 675.000 km2, mit einer Einwohneranzahl von 65,5 Millionen Menschen. Diesbezüglich kann man pro Quadratkilometer 97 Menschen zuordnen. Die Staatsform zeugt von einer semipräsidialen Republik, mit der Hauptstadt Paris. Aufgrund der Mitgliedschaft in der EU wird auch hier die Währung in Euro angegeben, wobei das Bruttoinlandsprodukt total pro Einwohner auf 34.000 e geschätzt wird. Dementsprechend kann man absehen, dass Frankreich eines der Länder ist, in denen ein hoher Lebensstandard existiert!

Das politische System in Frankreich

Frankreich besitzt eine Exekutive und eine Legislative, wobei sich beide Seiten stetig ergänzen und das Volk eine große Rolle spielt. Man spricht ebenso von der “Fünften Republik”, seit es die neue Verfassung gibt, welche im Jahre 1958 veröffentlicht würde. Diesbezüglich ernennt sich Frankreich zu einem demokratischen Staat, bei dem über die Wahl ein Präsident festgelegt wird und man diesbezüglich von einem semipräsidialen Regierungssystem spricht. Gerade die Aufgabenbereiche der Exekutive wurden intensiviert, was die Folge der politischen Instabilität war, welche aus der vierten Republik herrührte. Der Premierminister aber auch der Präsident übernehmen grundlegende Aufgaben, mit der Tatsache verbunden, dass der Präsident die größte Verantwortung gegenüber dem Volk hat. Zeitgleich wurde das Machtpotenzial minimiert, welches dem Parlament zuzuordnen ist. Dennoch werden dem Parlament wichtige Funktionen zugeschrieben, damit verschiedenen Bereiche einer Kontrolle unterliegen.

Das Parlament und die Gesetzeslage

Das Parlament, also die Legislative, gliedert sich in zwei verschiedene Bereiche. Zum einen die Nationalversammlung, bei der rund 577 Abgeordnete existieren und welche aller fünf Jahre gewählt werden und zum anderen den aus 346 Mitglieder bestehenden Senat, mit einer Amtszeit von rund sechs Jahren. Wenn es darum geht, dass Gesetze erlassen werden müssen, spielt der Premierminister eine große Rolle, wobei diese beiden Parlamentskammern eine Kontrollfunktion übernehmen. Nur wenn beide Kammern gleichzeitig dafür stimmen, ein Gesetz zu verabschieden oder einzuführen, kann die Gesetzeslage erfolgreich verändert werden. Sollte eine Auflage angenommen werden, ergibt sich für den Präsidenten eine einmalige Möglichkeit, das jeweilige Gesetz abzuweisen. Ebenso wird das Arbeitsverhältnis der Regierung durch das Parlament kontrolliert und weiterhin obliegt der Nationalversammlung immer die Option, die Regierung stürzen zu können. Die Exekutive dagegen definiert sich durch den Staatspräsident, welcher durch das Volk selbst gewählt wird. Er stellt sich automatisch über alle Einrichtungen und übernimmt eine Überwachungsfunktion Bezug auf die Verfassung. Demzufolge kann man ihm eine schiedsrichterähnliche Aufgabe zuweisen, wenn es zu Streitigkeiten in der Legislative kommen sollte.

Die Innenpolitik von Frankreich

Innenpolitisch geht es darum, dass allgemein die Wirtschaft angekurbelt werden soll und man größtmöglich auf die Bedürfnisse des Volkes eingehen möchte. Beweise dafür wären eine Auflockerung der Arbeitszeiten, ein härterer Umgang mit Kriminalität aber auch die Erhöhung der Kaufkraft, damit die Wirtschaft allgemein steigen kann. Frankreich gilt als eines der Länder, die den höchsten Lebensstandard in Europa verzeichnen können.

Image: Frédéric Prochasson – Fotolia

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