Die Infrastruktur von Italien
Wenn man sich die Gesamtlänge aller Straßen des kompletten Netzwerkes von Straßen in Italien anschaut, kommt man auf 182.140 km. Rund 6600 km bestehen aus Autobahnen, welche mautpflichtig sind. Ebenso gibt es gravierende Unterschiede zwischen Staatsstraßen, Regionalstraßen oder Kommunalstraßen. Der Schienenverkehr verhält sich mit einer Länge von rund 16.500 km und ist wirtschaftlich geeignet, wenn es darum geht logistische Fragen aufzuklären. Betrachtet man die Bahnpreise wird man feststellen, dass Italien weitaus günstiger ist. Diese Eigenschaft führt folglich dazu, dass es Touristen leichter gemacht wird, viel von Italien zu sehen. Eine 900 km lange Strecke, die für Schnellzüge dient ermöglicht es, dass man ganz Italien in relativ kurzer Zeit besuchen kann. Der wohl wichtigste Punkt für die Infrastruktur ist mit Sicherheit die Schifffahrt. Durch die dichte Wassergrenze sind viele Passagiere darauf angewiesen, das Schiff zu nutzen. Gerade wenn man zwischen Sizilien oder dem Festland pendeln muss ist diese Verbindung unglaublich wichtig. Viele Verbindungen verlaufen über das Mittelmeer, wobei wirtschaftlich das Exportverhalten grundlegend von der Schifffahrt aber auch der Luftfahrt bestimmt wird. Gerade Fluggesellschaften wie Alitalia werden in diesem Zusammenhang viel genutzt und ermöglichen Verbindungen auf globaler Ebene.
Kultur spielt eine große Rolle
Für touristische Zwecke ist Kultur unumgänglich. So gibt es hochwertige Plastiken, von Michelangelo oder Bernini, die eine kulturell zentrale Rolle spielen. Im Bereich der Malerei gibt es hochwertige Zeichnungen bis zum Barock von bekannten Malern wie Leonardo Da Vinci, Michelangelo oder Raffael, die zusätzlich den Tourismus ankurbeln und kulturell tief im Bewusstsein von Italien verankert sind. Philosophen wie Giodano Bruno oder Marsilio Ficino stehen als wichtige Maler in der Geschichte Italiens und es gibt bekannte Musiker wie Paganini oder Verdi, welche die Kultur von Italien prägen. Jedes Land hat eine eigene Kultur und funktioniert aufgrund geschichtlich unterschiedlicher Entstehungsprozesse. Kultur ist somit immer ein Indiz für die Geschichte und dementsprechend wertvoll, wenn es darum geht, dass man Italien geschichtlich kategorisieren aber auch einordnen muss.
Die Rohstoff- und Energieversorgung in Italien
Durch den Umstand, dass Italien nur geringfügig über Ressourcen verfügt, ist dieses Land vor allem von anderen Ländern abhängig. Aus diesem Grund besitzt Italien lediglich einige Erdgasvorkommen, welche in der Poebene oder der Adria vorzufinden sind. Weiterhin sind einige Erdölvorkommen vorhanden, die jedoch geringfügig eine Rolle spielen. Durch die Katastrophe, wie man sie aus Tschernobyl kennt arbeitet Italien Stück für Stück an einem Ausstieg aus der atomaren Energieversorgung. Diesbezüglich wurde im Jahr 1990 das letzte Atomkraftwerk auf italienischem Boden heruntergefahren. Als Ersatz wurden thermische Kraftwerke genutzt, welche durch Erdöl bzw. Erdgas, welches von anderen Ländern importiert wird, zum laufen gebracht werden. Ebenso greift man auf natürliche Möglichkeiten zurück und nahezu 15 % der gesamten Energie in Italien wird durch Wasserkraft ermöglicht. Sicherlich kam es im Jahre 2008 zu der Idee, fünf Atomkraftwerke zu konstruieren, wobei diese Ideen zerstört wurde, nachdem das Volk gegen diesen Aufbau demonstrierte, was dazu führt, dass Italien derzeit keine Kernenergie zur Energieversorgung nutzt. Italien ist dementsprechend immer abhängig vom Import, was mit Sicherheit eine positive Auswirkung hat, da der Frieden zu anderen Ländern an erster Stelle steht.
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